So gelingt der Start in die Forellensaison.

Der perfekte Start in die Forellensaison!

Hier bekommst du wertvolle Tipps und maßgeschneiderte Tackle-Empfehlungen für einen gelungenen Start in die Forellensaison 2025!

Rotgetupfte lieben...

Forellen-Maxe &...

...das Wunder von nebenan. Eigentlich wollte Max nach zähen Verhandlungen mit den Branchen-Riesen nur ein paar Barsche zum Feierabend aus der Dahme zuppeln. Daraus wurde allerdings nichts, denn während unser Chef-Einkäufer gedankenverloren seinen MD MX 95 durchs Wasser schießen ließ, überraschte ihn plötzlich ein massiver Einschlag! Mehrere Brems-Erfahrungen später kam dann aber nicht wie befürchtet ein Rapfen oder Hecht, sondern diese goldene Forelle zum Vorschein – Ein Fisch, der in der Dahme so häufig vorkommt wie ein Heimsieg bei der Hertha! Auf dem unverzichtbaren Erinnerungsfoto zu sehen: Kraft, Eleganz, eine zeitlose Präsenz - und natürlich die Forelle (...).

Perfektes Zubehör

Alles was du über das Forellenangeln wissen musst im Blogebeitrag von Hechtundbarsch.de

Auf Forellen nach der Schonzeit

Jedes Jahr im April ist es wieder so weit. Die Salmonidenstrecken machen den Anfang zum Start in die neue Raubfischsaison. Weitere Tipps & Tricks für eine erfolgreiche 1. Session gibt es von Gunnar im Blog-Beitrag.

FAQ

Verhalten

Grundsätzlich lieben Forellen kühle, sauerstoffreiche Fließgewässer! Wenn das Wasser noch richtig kalt ist, bevorzugen sie strömungsberuhigte Bereiche – also zum Beispiel ausgespülte Rinnen oder Gumpen. Im Vergleich zu unseren anderen heimischen Räubern steigt ihre Aktivität aber bereits ab etwa 6 °C Wassertemperatur deutlich an. Wenn dann auch noch die Sonne rauskommt, werden flachere Bereiche interessanter, weil sich das Wasser hier schneller erwärmt. Bevorzugte Jagdreviere sind außerdem Stromkanten, wo kleine Fischchen oder Insekten vorbeigetragen werden und außerdem Bereiche mit guter Deckung, z.B. Unterspülungen, Steinschatten oder Wurzeln!

Forellen stehen in aller Regel mit dem Kopf gegen die Strömung! Als Angler positioniert man sich also im besten Fall „hinter“ den Forellen, wirft stromaufwärts und führt den Köder in Strömungsrichtung auf die lauernden Forellen zu!

Forellen sind bei milden Temperaturen (10–18 °C) am aktivsten und bei bedecktem Himmel deutlich eher bereit, ihre Unterstände zu verlassen – sie fühlen sich dann sicherer als in der prallen Sonne. Wenn zusätzlich noch leichter Wind oder Regen hinzukommt und die gekräuselte Wasseroberfläche noch mehr Sichtschutz bietet bzw. Nahrung ins Gewässer gespült wird, legen die Räuber richtig los! Vorteil für uns Angler: Bei genannten Verhältnissen sind auch wir für die scheuen Forellen schwerer auszumachen!

Köder

Forellen sind einerseits neugierig, andererseits aber auch sehr vorsichtig. Welchen Köder man wählt, hängt außerdem von Faktoren wie Gewässertyp, Jahreszeit, Wassertemperatur usw. ab. Generell gelten Bachforellen als scheuer und schwerer zu überlisten als Regenbogenforellen, die sich gern durch starke visuelle oder olfaktorische Reize triggern lassen! Daher unser Tipp: am besten mit eher gedeckten Dekoren und Ködergrößen zwischen 4 bis 7cm beginnen.

Der Klassiker geht immer! Rundförmige Blades machen mehr Druck, lassen den Köder zugleich aber schnell in Richtung Wasseroberfläche aufsteigen. Wer also in strömungsreicheren Abschnitten angelt und/ oder etwas tiefere Bereiche erreichen will, setzt auf schmale, weidenblattförmige Blades! Wichtig bei der Führung: Slow & Steady!

Diese „Flatterlöffel“ sehen auf den ersten Blick unscheinbar aus, haben aber den großen Vorteil, dass sie sich super langsam und trotzdem aggressiv führen lassen! Lässt man sich einfach nur nach unten trudeln, erzeugen sie je nach Dekor starke Kontraste bzw. extreme Reflexionen. Sie können aber durchaus auch schnell geführt werden - über das Verhältnis zwischen Gewicht und Oberfläche lassen sich Lauftiefe & -verhalten stark beeinflussen!

Ideal für maximale Variabilität! Ob ein Paddle Tail am einfachen Jig, ein Pintail am Dart Jig oder Krebs- & Nymphenimitate an Finesse Rigs - mit unterschiedlichen Gummiködern lassen sich die rotgetupften Räuber quasi überall anvisieren. Was die Größe betrifft, empfehlen wir Softbaits von 3 - 7 cm. Dabei gilt der allgemeine Räuber-Grundsatz: Je später im Jahr, desto größer die Köder!

Vor allem in schnellen Fließgewässern ist es wichtig, auf schneidige, gut ausbalancierte Modelle zu setzen! Twitchbaits bis etwas 7 cm - die aggressive, unregelmäßige Animation aus der Hand ist besonders effektiv, wenn die Forellen aktiv rauben - sind die perfekte Allzweckwaffe! Unter den Crankbaits eignen sich vor allem bis etwa 5 cm große Exemplare mit eckiger Tauchschaufel, die sich in flachen Abschnitten an Steinen, Totholz und anderen Hindernissen vorbeimogeln können. Wenn man gezielt Ausspülungen bzw. Gumpen erreichen möchte, empfehlen sich sinkende Modelle!

Das richtige Setup

Egal ob am Besatzsee oder am Bach, die verwendete Rute sollte eine semi-parabolische oder parabolische Aktion besitzen, um Fluchten zu parieren und die empfindlichen Mäuler der Forellen bei Anhieb und Drill zu schonen! Wer auf kleinem Raum hantieren muss, wählt kurze Ruten zwischen 1,80 und 2,10 m; beim Area Fishing oder an größeren Flüssen können auch längere Ruten-Modelle zum Einsatz kommen. Ultraleichte Ruten beginnen bei Wurfgewichten von 0,4 g (Solution Micro Jig), allroundigere Ruten liegen bei etwa 2-14 g.

Für die Angelei auf größere Distanz kommen durchaus auch kräftigere und längere Ruten infrage, die sich oft auch für das Fischen auf Meerforelle nutzen lassen.

Passend zur verwendeten Rute sollten Rollen in 1000er bis 2000er Größen gewählt werden. Forellen sind kampfstarke und sehr explosive Fische, deswegen sollte man auf jeden Fall auf eine feinjustierbare Bremse achten. Übersetzung und Schnureinzug sollten außerdem nicht zu niedrig gewählt werden - vor allem, wenn man im Fließgewässer angelt und die Köder in Fließrichtung animieren will!

Viele Forellenangler nutzen monofile Schnüre (ca. 0,14 - 0,22 mm), die von den scheuen Forellen unter Wasser schlechter wahrgenommen werden und dank ihrer Dehnbarkeit Fluchten besser puffern - wodurch Ausschlitzen eher verhindert wird. Geflochtene Schnüre (0,08 - 0,10 mm) wiederum bieten einen direkteren Kontakt zum Köder und damit eine bessere Bisserkennung. Außerdem sind sie bei gleicher Tragkraft wesentlich dünner, deshalb weniger anfällig für Wind und erlauben weitere Würfe.

An vielen Forellengewässern ist es Pflicht, aber selbst wenn nicht: Um die empfindlichen Forellen zu schonen, sollte man Einzelhaken verwenden. Dabei empfehlen sich vor allem Schonhaken, alternativ können Widerhaken aber auch (z.B. mit einer Zange) an den Hakenschaft gepresst werden!

Zubehör

Weil Forellen eine sehr empfindliche Schleimhaut besitzen, sollten vollgummierte und ausreichend große Kescher verwendet werden. Wer mitten im Bach angelt, sollte einen schwimmenden Kescher wählen und außerdem in einen guten Karabiner o.ä. investieren, um die Landehilfe sicher in Hosen- oder Rucksackschlaufe einhängen zu können!

Wer mitten im Bach auf die Pirsch geht und auch versteckte Spots erreichen möchte, benötigt auf jeden Fall die passende Watausrüstung! Bei uns im Shop findet sich eine große Auswahl an Wathosen und Watschuhen. Bei den Wathosen findet Ihr sowohl Modelle mit angenähten Stiefeln als auch Füßling-Varianten. Für letztere benötigt Ihr separat erhältlich Watschuhe. Watschuhe sind entweder Gummiprofil oder mit Filz besohlt - an einigen Forellen-Gewässern sind Filzsohlen aber verboten, weil potentiell schädliche Organismen daran haften und in fremde Gewässer getragen werden können! Deswegen ganz wichtig: vor dem Kauf abchecken, ob Filzsohlen am Wunschgewässer erlaubt sind!